Spionspiel: Wer von euch ist der Spion?

Das Spionspiel für eine Gruppe im selben Raum: Alle bekommen denselben geheimen Ort, außer dem Spion, der nichts bekommt. Die Spieler stellen sich Fragen, um ihn zu entlarven, und der Spion blufft und versucht, den Ort zu erraten. Die Rollen werden verteilt, indem ein Handy herumgeht, oder per privatem Link für jeden.

Alle außer dem Spion bekommen denselben Ort. Stellt euch Fragen, um den Spion zu finden.

Partyspiel

Ein Bluffspiel, bei dem einer nichts weiß

Alle am Tisch bekommen denselben geheimen Ort — einen Strand, ein Krankenhaus, ein U-Boot — außer dem Spion, der nur erfährt, dass er der Spion ist. Dann stellt ihr euch reihum Fragen zu diesem Ort.

Wer zu vage antwortet, macht sich verdächtig; wer zu genau antwortet, verrät dem Spion den Ort. Der Spion gewinnt, wenn er den Ort errät oder bis zur Abstimmung unentdeckt bleibt.

Die Rollen werden verteilt, indem ein Handy um den Tisch geht, oder per privatem Link für jeden, damit alle an ihrem eigenen Handy spielen.

So wird gespielt

Eine Runde dauert fünf bis zehn Minuten.

  1. Trag die Namen der Spieler ein oder nur, wie viele ihr seid, und wähle die Zahl der Spione und die Diskussionszeit.

  2. Verteil die Rollen. Jeder schaut seine Karte allein an und verdeckt sie wieder.

  3. Wer auf dem Bildschirm steht, stellt die erste Frage. Wer antwortet, stellt die nächste.

  4. Wenn die Zeit um ist, stimmt über den Spion ab. Dann zeigt, wer es war und welcher Ort es war.

Was drin ist

Alles für eine Runde, ohne Karten und Papier.

  • Dreißig bekannte Orte in deiner Sprache
  • Eigene Wörter statt Orte
  • Ein oder mehrere Spione, je nach Gruppe
  • Ein Modus mit einem Handy, das herumgeht
  • Ein privater Link für jeden Spieler
  • Diskussionstimer und wer zuerst fragt
  • Die Liste aller Orte, damit der Spion bluffen kann
  • Jede Runde ein neuer Ort, ohne schnelle Wiederholung

Wann man es spielt

Immer wenn drei bis zwanzig Leute zusammensitzen.

Eine Party zu Hause, bei der niemand ein Brettspiel aufbauen will.

Eine lange Auto- oder Zugfahrt mit einem Handy.

Eine Teambuilding-Pause im Büro.

Ein Familienabend mit eigenen Wörtern, etwa Zeichentrickfiguren.

Eine Aktivität im Ferienlager oder in der Jugendgruppe.

Wie die Rollen verteilt werden

Ort und Spione werden in deinem Browser mit einer sicheren Zufallsquelle gewählt. Ein Ort aus den letzten Runden wird übersprungen, solange andere übrig sind.

Beim Herumgeben wird die Karte verdeckt, bevor das Handy weitergeht. Ein privater Link enthält nur die Rolle seines Empfängers, ein fremder Link zeigt also nicht die ganze Verteilung.

Gut zu wissen

Fragen und Abstimmung laufen laut: Die Seite verteilt die Rollen und misst die Zeit.

Wer im Link-Modus verteilt, könnte alle Links öffnen; für ein faires Spiel verteilt am besten jemand, der nicht mitspielt, oder ihr nutzt den Handy-Modus.

Bei eigenen Wörtern nehmt nur, was alle am Tisch kennen.

Tipps für eine gute Runde

  • Stell Fragen, die auf viele Orte passen: „Würdest du am Wochenende hierherkommen?“
  • Als Spion erst zuhören und kurz antworten.
  • Ein Spion passt bis acht Spieler; bei mehr probiert zwei.

Fragen zum Spionspiel

Wie viele Spieler braucht das Spionspiel?

Drei bis zwanzig. Unter fünf ist es schnell und spannend; mit mehr wird es lauter und schwerer für den Spion.

Kann beim Spionspiel jeder sein eigenes Handy nutzen?

Ja. Wähle private Links und schick jedem seinen; jeder Link zeigt nur dessen Rolle.

Was sieht der Spion?

Nur, dass er der Spion ist, und die Liste aller Orte, um bluffen zu können.

Können wir eigene Wörter nehmen?

Ja. Stell auf eigene Wörter um und schreib eins pro Zeile.

Wie gewinnt der Spion?

Indem er den Ort nennt, bevor er entlarvt wird, oder die Abstimmung übersteht.

Ist das Spionspiel kostenlos?

Ja, ohne Anmeldung und ohne App.